Zur Entdeckung der Schaetze des Gebietes Marca Treviso!
Mark Treviso, der Garten Venedigs
Wenn man Treviso erreicht, wird man von der Schönheit der Landschaft und der Faszination der Städte der Mark in ihre Bann gezogen. Hier trifft man auf anmutige Kunststädte, die noch den Zauber antiker mittelalterlicher Orte ausstrahlen, auf venezianische Villen, die in der Mark einzigartig sind, und auf weiche Hügellandschaften. Selbstverstaendlich fehlt es nicht an ausgezeichneten typischen Produkten, die den Aufenthalt verschönern. Ein Urlaub, der im magischen Venedig fortgesetzt werden kann, ein besonderer Ort, der von Treviso einfach und in kürzester Zeit erreichbar ist.
Im Herzen von Veneto
Von der Mark Treviso kann man in kürzester Zeit die schönsten Touristenorte der Region erreichen.
Reisepläne
So schön ist Treviso
Schlendern durch die Altstadt oder ein
Spaziergang entlang des Sile
Treviso hat Charme wie keine andere Stadt.
Die Altstadt empfängt Sie mit farbigen mittelalterlichen Wegen, die von Arkaden und Palästen gesäumt sind, die teilweise noch mit Fresken verziert sind (Treviso war eine der schönsten urbs picta Italiens). Es gibt viel Sehenswertes: Piazza dei Signori und der Calmaggiore mitten im Stadtzentrum; zahlreiche interessante Kirchen, angefangen vom Dom; verschlungene Kanäle, die sie zu einer frischen Wasserstadt machen; charakteristische Winkel, wie der Fischmarkt und der Kanal der Buranelli. Durch die Stadt fließt der Sile, der längste Quellfluss Italiens. Von Nord bis Süd kann man die Stadt erkunden, zwischen Naturoasen, antiken Mühlen und Patriziervillen. Treviso ist eine Stadt mit vielen gebietstypischen Produkten, vom berühmten Radicchio Rosso zum Kuchen Tiramisù, die in unverwechselbaren typischen Lokalen mit schmackhaften Rezepten serviert werden.
Die Stadt der Farben
Im 13. Jahrhundert verzierte die freudestrahlende Stadt die Mauern
ihrer herrlichen Paläste mit den repräsentativen Farben des Gebiets
der Mark. Noch heute kann man das intensive Rot und die lebhaften
Farben in der Altstadt erkennen, durch die Treviso eine der
schönsten urbs picta Italiens wurde.
Ein Weekend "Gioiosa e Amorosa"
Treviso ist Hauptstadt der Mark "Gioiosa e Amorosa" und seine
Altstadt zeichnet sich durch viel Sehenswertes und zahlreiche
Gaumenfreuden aus. Erwähnenswert sind vor allem der Palazzo dei
Trecento in Piazza dei Signori, der Calmaggiore, der Dom, der
Tempel von San Nicolò mit dem angrenzenden Sala del Capitolo dei
Domenicani, der von Tomaso aus Modena mit Fresken verziert wurde,
die Loggia dei Cavalieri, Ca' dei Carraresi, das bedeutende Museum
von Santa Caterina und die neue Universität in San Leonardo.
Treviso ist eine elegante Stadt mit vielen gepflegten Geschäften
und schönen stets aktuellen Auslagen. Die Geschäfte der Altstadt
bieten auch eine Karte für Touristen mit zahlreichen Angeboten und
Preisvorteilen.
Um die Schönheit des Flusses Sile zu genießen, kann man im Norden
die Naturoase Santa Cristina besuchen; im Süden folgt die "Restera"
auf natürliche Weise kilometerlang dem kurvenreichen Verlauf des
Flusses.
Der Terraglio
Entlang der Straßen der venezianischen Villen
Von Treviso nach Venedig führt der Terraglio, eine antike Straße,
die von zahlreichen herrlichen Patriziervillen gesäumt ist, die von
500 bis 700 von den venezianischen Aristokraten als Feriensitze auf
dem Land errichtet wurden. Sehenswert sind vor allem in der
Ortschaft Campocroce di Mogliano die ehemalige Spinnerei, ein
herrliches Beispiel für Industriearchäologie, und in der Altstadt
von Mogliano die jahrtausendealte Benediktinerabtei.
Der Radicchio Rosso IGP
Der Radicchio Rosso di Treviso gilt gemeinsam mit dem Radicchio
Variegato di Castelfranco als König in der gastronomischen
Tradition der Mark und wird im unteren Teil Trevisos angebaut, wo
er traditionsgemäß auch entstanden ist. In den Restaurants wird er
"in allen Variationen" mit verschiedenen Rezepten serviert, durch
die er weltweit berühmt wurde.
Ein aristokratisches Wochenende
Die Altstadt von Treviso ist komplett von ihren Mauern aus dem 16.
Jahrhundert umgeben und lädt zu einem entspannenden Spaziergang
zwischen Palästen, Kirchen, Wasserläufen und malerischen Winkeln
ein.
Über den Terraglio muss man langsam fahren, um die venezianischen
Villen an den Seiten bewundern zu können. Sehenswert sind vor allem
Villa Albrizzi Franchetti in San Trovaso und Villa Marignana in
Marocco, in der die Akademie des Eisens und das Museum des
trevisanischen Bildhauers Toni Benetton untergebracht sind (ein
herrlicher Park im Grünen mit großen Skulpturen aus Eisen).
Hier befinden wir uns in der unteren trevisanischen Ebene,
Anbaugebiet des roten Radicchio von Treviso und zahlreicher
weiterer Gemüsesorten, zu denen auch die ausgezeichnete Paprika von
Zero Branco zählt. In den Restaurants werden sie nach ortstypischen
Rezepten zubereitet und auch zu den hervorragenden Fischen aus der
Adria serviert.
Castelfranco Veneto
In der Stadt des großen Giorgione die als Schmuckkästchen
gilt.
Von Treviso, Castelfranco Veneto kommend trifft man auf den
Uhrenturm, ein herrliches Eingangstor umgeben von Zinnenmauern, die
dem Betrachter heute noch eine lange Geschichte erzählen. Das
Zentrum des Schlosses ist ein wahres künstlerisches und gut
erhaltenes Schmuckkästchen, das zahlreiche bedeutende Stilformen
der Architektur in sich vereint, angefangen vom Mittelalter bis zu
Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert, zu denen der Dom und das Teatro
Accademico (Akademietheater) zählen. Castelfranco ist die Stadt des
Giorgione, außergewöhnlicher Künstler der venetischen Renaissance,
berühmt für seine Gemälde von unvergleichlicher Schönheit, wie die
Werke Pala und Tempesta.
Eine reizvolle und diskrete Stadt, die durch ihre schmackhaften
ortstypischen Produkte, die mit leckeren Rezepten zubereitet
werden, für einen angenehmen Aufenthalt sorgt.
Die Pala von Giorgione
Das Meisterwerk von Giorgione wurde im Laufe der Jahre beschädigt
und 2002 für die Restaurierung nach Venedig gebracht. Nach
Beendigung der Arbeiten blieb die Pala für Ausstellung zu Ehren des
Künstlers in Venedig und wurde später in der Galerie der
Akademie ausgestellt. Heute ist die Kapelle des Doms in
Castelfranco eine hochmoderne "technologische Vitrine" und die Pala
konnte endlich nach Castelfranco zurückkehren.
Ein unvergesslicher Aufenthalt
Im vom Architekten Francesco Maria Preti erbauten Dom der Stadt ist
seit 2006 wieder die Pala von Giorgione zu sehen, nachdem sie in
Venedig restauriert wurde: ein Meisterwerk, das eine besinnliche
Betrachtungsweise erfordert.
Die Schlossanlage verdient es, in allen ihren Winkeln und
architektonischen Stilformen entdeckt zu werden. Keinesfalls darf
ein Besuch im Teatro Accademico (Akademietheater) fehlen, ebenfalls
ein Werk von Preti, ein wahres kleines Juwel des 18.
Jahrhunderts.
Außerhalb der Mauern laden die kreisförmig angeordneten eleganten
Geschäfte zu einem Einkaufsbummel ein. In der Nähe befinden sich
die Loggia del Grano (genannt Paveion), die zu Zeiten der
Serenissima erbaut wurde, und der Palast Revedin-Bolasco aus dem
19. Jahrhundert, der von einem herrliche Park umgeben ist.
Asolo
Ein Städtejuwel, Muse der Künstler
Asolo ist ein kleines Juwel in den Hügeln der Mark Treviso. Der
Besucher wird von dieser einzigartigen und magischen Atmosphäre
gefangen genommen, an der sich seit den Zeiten der Königin Cornaro
Künstler jeder Epoche inspirierten. Die "Stadt mit den hundert
Horizonten" gilt heute als einer der weltweit schönsten Orte, mit
seinen kleinen Plätzen von seltener Schönheit, den natürlichen
Landschaften mit romantischem Zauber und atemberaubendem
Panoramablick.
Die Weine Montello und Colli Asolani
Körperreiche Rotweine und kräftige Weißweine, wie Merlot, Cabernet,
Prosecco, Chardonnay, Pinot, Incrocio Manzoni.
Im August feiert Asolo seine jahrhundertealte Weinbautradition mit
der Veranstaltung "Calici di Stelle": Verkostung der besten Weine
und der ortstypischen Produkte.
Ein romantisches Weekend zwischen Kunst und Natur
Im mittelalterlichen Schloss, früherer Wohnsitz von Caterina
Cornaro und ihres Renaissancehofes, ist heute das Eleonora Duse
gewidmete Theater untergebracht. Der Uhrenturm, der abgeschlagene
Turm und der Audienzsaal der Königin sind noch erhalten.
In der mittelalterlichen Kathedrale sind herrliche Werke von
Lorenzo Lotto zu sehen, während der Palazzo della Ragione mit
Fresken von Contarini aus dem 16. Jahrhundert geschmückt ist.
Auf den bezaubernden Platz, der Gabriele d'Annunzio gewidmet ist,
zeigen der Palazzo Beltramini und das Casa della Duse (Haus der
Duse).
Nach Browning, einem englischen Poeten und Autor des Versbuchs
"Asolando", ist eine Straße mit Palästen und herrlichen Fresken
benannt. Absolut sehenswert ist Villa Freya, das Haus, in dem die
Forscherin Freya Stark lebte und in dessen Gärten noch Überreste
des römischen Theaters vorhanden sind.
Von Canova bis Scarpa
Possagno, Maser, Altivole
Eine Strecke mit zahlreichen Möglichkeiten, in der Ebene "der
hundert Kirchtürme" zwischen den Hügeln von Asolo und dem Monte
Grappa.
Eine Landschaft mit "hundert Horizonten", wie Giosuè Carducci
schrieb, deren Natur von Wäldern und Obstbäumen geprägt ist, in der
man die önogastronomischen Spezialitäten eines fruchtbaren und
traditionsreichen Landes genießen kann.
Es ist bewunderungswürdig, wie es großen Künstlern verschiedener
Epochen, von Andrea Palladio über Antonio Canova bis Carlo Scarpa,
gelungen ist, die Besonderheiten dieser Landschaft, ihre
harmonischen Formen und Farben, einzufangen und in weltweit
berühmten architektonischen und künstlerischen Meisterwerken
auszudrücken.
Die Kirschen und das Öl
In den herrlichen Hügeln von Asolo mit mildem Klima und besonders
fruchtbarem Boden wird ein exzellentes Öl hergestellt und wachsen
die berühmen Kirschen von Maser. Die jahrhundertealten Olivenhaine
und die blühenden Kirschbäume verleihen auch diesem Gebiet eine
einzigartige Schönheit.
Ein neuklassizistisches Weekend
In Possagno steht das Geburtshaus des großen neuklassizistischen
Bildhauers Antonio Canova, der nach seinen Vorstellungen erbaute
Tempel und die herrliche Gipsothek mit Abdrücken, Gipsfiguren und
Gemälden.
Das architektonische Talent von Palladio ist in der Villa Emo
Capodilista in Fanzolo und in der herrlichen Villa in Maser
erkennbar, die mit Fresken von Paolo Veronese verziert ist.
In Altivole ist der Barco della Regina Cornaro, ein geselliger
Treffpunkt für Literaten, zu denen Pietro Bembo zählte, Zeugnis des
einzigen Hofs des 16. Jahrhunderts auf dem Gebiet der
Serenissima.
In S.Vito kann man die Licht- und Wasserspiele der monumentalen
Tomba Brion bewundern, ein Meisterwerk von Carlo Scarpa, das
zwischen 1970 und 1975 auf dem kleinen Dorffriedhof erbaut
wurde
Der Montello
Zwischen Natur und Erinnerungen an den Großen Krieg
Ein wirklich einzigartiger "Monticellus", der nach wilden Kräutern
und Pflanzen duftet. Er diente einst der Serenissima als
Waldreserve für ihre Schiffe und war der letzte Schauplatz des
Ersten Weltkriegs, der noch heute bedeutende Zeugnisse, Monumente
und Erinnerungen birgt.
Der Montello fordert dazu auf, die Zeichen dieses bedeutenden
geschichtlichen Ereignisses in einer entspannten und besinnlichen
Atmosphäre wiederzuentdecken, sowie auf optimale Weise auch die
traditionsreiche önogastronomische Kultur zu ergründen.
Köstlichkeiten des Montello
Die ausgezeichnete Küche des Montello unterscheidet sich durch ihre
zahlreichen Kräuter - vom Hopfen zum Löwenzahn bis zur
Wildbrennnessel - die wild in den Wäldern und auf den Wiesen
wachsen und den Gerichten, die in den typischen Lokalen serviert
werden, Farbe und einen besonderen Geschmack verleihen.
Ein Weekend nach "Knigge"
Giavera del Montello mit seinem beeindruckenden Englischen Friedhof
und dem Denkmal von Giavera für die unbekannten Soldaten verdient
einen Besuch.
In Nervesa Della Battaglia befindet sich die eindrucksvolle
Militärgedenkstätte des Montello. Ebenfalls in Nervesa sind
sehenswert: das Museum des Großen Kriegs, in dem bedeutende
historische Funde ausgestellt sind, der Ponton der
Brückenbautruppen, das Denkmal des berühmten Fliegers Francesco
Baracca und die Überreste der Abtei San Eustachio, in der Monsignor
Della Casa sein berühmtes Anstandsbuch Galateo schrieb.
Beim Streifzug durch das Gebiet des Montello darf eine Pause im Ort
Santi Angeli nicht fehlen, von dem man einen herrlichen Blick auf
den Piave genießen kann.
Ebenfalls sehenswert ist das Museo dello Scarpone
(Sportschuh-Museum) in Montebelluna, in dem die Geschichte der
trevisanischen Stadt als Welthauptstadt des Sportschuhs in
verschiedenen Übersichten und Modellen zusammengefasst ist.
Conegliano
In der eleganten Stadt von Cima
Conegliano ist eine kleine elegante Renaissancestadt, die ihren
Besuchern eine Fülle von Sehenswürdigkeiten bietet: historische und
künstlerische Schönheiten, eine ausgezeichnete gebietstypische
Küche und seine weltweit berühmten Weine.
Bei einem Spaziergang durch die Straßen der Innenstadt kann man,
vor allem in der reizvollen Via XX Settembre, historische Paläste
und ihre grandiosen Freskogemälde bewundern, deren klar definierte
Motive bis heute in ihrer vollen Farbenpracht erhalten sind. In
Conegliano darf ein Besuch im Dom aus dem XIV. Jahrhundert mit
seinem herrlichen und berühmten Altarbild von Cima da Conegliano
nicht fehlen. Auch das Haus des großen Malers aus Conegliano, das
heute als Museum eingerichtet ist, kann auf dem nach ihm benannten
Platz besichtigt werden.
Die Weinbauschule
Die Weinbauschule in Conegliano wurde 1876 als erste in Italien
gegründet und gilt heute in Italien und Europa als Bezugspunkt für
das Weinbaustudium.
Die Schule wird von gebietsansässigen Unternehmen gefördert und
gilt als Symbol der jahrhundertealten Weinbautradition dieses
Gebiets.
Ein Weekend zwischen Plätzen und prickelndem Genuss
Conegliano wird von seiner herrlichen Scalinata degli Alpini
(Gebirgsjägertreppe) vor dem Bahnhof dominiert. Sie kann zum
Ausgangspunkt für einen entspannenden Spaziergang über Plätze,
vorbei an eleganten Geschäften, Palästen mit Fresken und
großartigen Kirchen werden. Auf dem Piazza Cima kann man das
neuklassizistische Teatro Accademia (Akademietheater) und die
Arkaden der Schule S. Maria dei Battuti mit Fresken von
Pozzoserrato bewundern.
Reizvoll ist auch der Spaziergang von der Via Madonna della Neve
entlang der antiken Mura Carraresi (Carraresi-Mauern), nach oben
zum Schloss, das die Stadt überragt und in dessen Glockenturm das
städtische Museum untergebracht ist.
In Conegliano beginnt die Strada del Prosecco (Prosecco-Straße),
eine genüssliche Entdeckungsreise durch grüne und goldglänzende
Hügel in eine Welt voller prickelnder Köstlichkeiten.
Die Straße des Prosecco
Zwischen goldgelben Weinbergen und antiken Pfarreien.
Zwischen Conegliano und Valdobbiadene verläuft die Straße des
Prosecco: sie zieht sich wie ein einziger Weinberg durch eine
sanfte Hügellandschaft, der stellenweise von antiken Abteien,
jahrhundertealten Bäumen und Gehöften unterbrochen wird. Entlang
ihres Verlaufs kann man nicht nur die Schönheit eines einzigartigen
Panoramas genießen, sondern in den typischen Lokalen der Gegend
auch das Aroma des Kultweins unserer Zeit, auch in der Version
Prosecco Superiore di Cartizze.
Prosecco in der Geschichte
Der seit jeher auf trevisanischem Gebiet mit diesem exquisiten Wein
betriebene Handel verstärkte sich im XIV. Jahrhundert durch den
Handelsaustausch mit der deutschen Bevölkerung. Von Karl V. bis
Heinrich III. hat bis heute jeder, der in den Hügel der Mark
unterwegs war, angehalten, um diesen zeitlosen Wein zu kosten.
Ein prickelndes Wochenende
Die Straße des Prosecco beginnt im idyllischen Conegliano, führt
durch den Ort Rua di Feletto, vorbei am antiken
Kamaldulenserkloster in S. Maria Assunta, und durch S. Pietro di
Feletto, wo die antike Pfarrei aus dem Mittelalter mit ihren
herrlichen Fresken aus dem Jahr 1200 sehenswert ist.
Außer Prosecco kann man in Refrontolo den Marzemino, einen
ausgezeichneten Likörwein DOC genießen. In diesem Ort darf auch ein
Besuch am Molinetto della Croda nicht fehlen, ein außergewöhnliches
Beispiel ländlicher Architektur aus dem XVI. Jahrhundert, das sich
wie ein Bild in die Landschaft einfügt.
In Solighetto di Pieve di Soligo befindet sich ein kleines Museum,
das der bekannten Opernsängerin Toti Dal Monte gewidmet ist: ein
beeindruckender Besuch bevor man Valdobbiadene erreicht.
Auf den weichen Abhängen der Stadt des Friedens
Vittorio Veneto entstand im 19. Jahrhundert aus der Verbindung der
beiden antiken Dörfer Ceneda und Serravalle auf Wunsch des Königs
von Italien. In dieser Stadt endete am 4. November 1918 der erste
Weltkrieg.
Auf dem Stadtgebiet sind noch verschiedene Zeichen dieses
bedeutenden Ereignisses erkennbar, vor allem aber ist die Stadt ein
Mahnmal für das Gedenken und den Frieden.
Die "Königin" der trevisanischen Voralpen ist von mildem Klima
geprägt und von weichen Abhängen umgeben, die sie schützen, wodurch
schöne Naturlandschaften entstehen.
Sehr charakteristisch sind ihre Stadtviertel: Ceneda, antiker
Verwaltungs- und Bischofssitz, und Serravalle, mit dem herrlichen
Piazza Flaminio, der komplett mit Steinen aus Istrien gepflastert
ist. Vittorio Veneto ist eine attraktive Stadt mit vielen
typischen Lokalen, die eine ausgezeichnete gebietstypische
Önogastronomie bieten.
Museum der Schlacht
Im Museum ist eine umfangreiche Waffensammlung aus dem Großen Krieg
ausgestellt, eine Sammlung mit Feldtelefonen und eine große Anzahl
schriftlicher Dokumente, topografischer Karten, schriftlicher
Botschaften, Tageszeitungen, Plakate und Propagandabeispiele aus
beiden Lagern.
Zwei Tage in Frieden
Sehenswert sind im Stadtviertel Ceneda die Kathedrale, das Schloss
S. Martino, das Diözesanmuseum im Bischofsseminar und das Museum
der Schlacht in der Loggia del Cenedese.
Ebenfalls im Stadtviertel Ceneda ist die herrliche "Mariä
Verkündigung" von Andrea Previtali in der Kirche S. Maria del
Meschio zu sehen.
Serravalle und sein Juwel, piazza Flaminio mit der Loggia
Serravallese, deren gesamte Fassade mit Fresken, Inschriften und
Wappen verziert ist, und dem romanischen Turm, sind eine
Entdeckungsreise wert. Die Loggia ist auch Sitz des Museums des
Cenedese.
Vittorio Veneto
Schönheiten der Pedemontana
Vom Waldgebiet Foresta del Cansiglio zu den Hängen von
Valdobbiadene
Vom großen und antiken Waldgebiet Cansiglio, das für
umweltfreundlichen Tourismus und verschiedene Sportarten wirbt, bis
Revine Lago, mit seinen typischen Steinhäusern; vom eindrucksvollen
Castelbrando in Cison di Valmarino bis zur herrlichen
Zisterzienserabtei in Follina, ein wahres Juwel aus dem XIII.
Jahrhundert: ein interessanter Ausflug zwischen den einladenden
natürlichen und anthropischen Landschaften, stellenweise von
seltener Schönheit, und der Altamarca (Hohen Mark).
Zwei Tage reine Luft
Vor oder nach dem Ausflug in das Waldgebiet Cansiglio, in dem auch
das interessante naturwissenschaftliche Museum zu einem Besuch
einlädt, erwarten Sie in der Ortschaft Piai die eindrucksvollen
Grotten des Calieron: sie sind ebenfalls einen Besuch wert.
Das Gebiet Revine Lago bietet sich für die verschiedensten
Natursportarten im und außerhalb des Wassers, sowie für Ausritte,
Spaziergänge oder Ausflüge mit dem Mountainbike an.
Absolut sehenswert ist die Zisterzienserabtei in Follina, eines der
bedeutendsten Beispiele spätrömischer Architektur mit Tendenz zur
Gotik in der Mark Treviso. Der Bau der Abtei, die vor allem
durch ihren herrlichen Kreuzgang bekannt ist, begann im XII.
Jahrhundert und endete 1335.
Den optimalen Abschluss bildet Valdobbiadene: mit dem Prosecco DOC
anstoßen und köstliche Spezialitäten genießen, um im Zeichen der
Freundschaft den Geist zu stärken.
Oderzo
Die antiken Eindrücke des römischen Municipium
In der fruchtbaren Ebene zwischen den Flüssen Piave und Livenza
ragt das Municipium Opitergium empor. Mitten durch Oderzo, das noch
wertvolle Funde und Zeugnisse aus seiner römischen Zeit bewahrt,
als es eine der wichtigsten und blühendsten Städte im Nordosten
war, führt die Via Postumia.
Entlang seiner antiken Straßen kann man faszinierende
archäologische Entdeckungen, Renaissancepaläste und Gemälde von
Alberto Martini bewundern, einem surrealistischen Maler aus
Oderzo. Diese Kleinstadt im Flachland schenkt seinen
Besuchern die bewegende Atmosphäre einer heute noch lebendigen
tausendjährigen Geschichte.
Oderzo bietet darüber hinaus seine bekannten Gerichte und
ortstypischen Spezialitäten, allen voran der autochthone Wein
Raboso.
Die Oper auf dem Platz
Seit zehn Jahren erklingen in den Straßen der Altstadt von Oderzo
die zarten Symphonien der großen Meisterwerke der Opernmusik. Die
Aufführungen finden auf einer großen Bühne in Piazza Grande statt
und fesseln das Publikum aus der gesamten Mark.
Zwei Tage in der Geschichte
Sehenswert sind das Forum Romanum in Oderzo mit den Überresten der
antiken öffentlichen Gebäude, die Zeugnisse einer Villa aus dem I.
Jh. und das Beispiel eines Abwasserkanals.
Weitere interessante paläovenetische und römische Funde, wie die
Mosaike mit Jagdszenen in einer Villa aus dem III. Jh., sind im
Städtischen Museum ausgestellt.
In der Altstadt von Oderzo sind die Piazza Grande mit dem gotischen
Dom, der Palazzo Diedo von Massari und die Städtische Pinakothek
Alberto Martini zu besichtigen.
Nicht weit von Oderzo liegen Portobuffolè, einer der
faszinierendsten mittelalterlichen Orte der Provinz Treviso, und
Motta di Livenza mit seinem berühmten Sanktuarium der Madonna dei
Miracoli, das von Sansovino vollendet wurde.
Die Straße des Rotweins
Ein kurvenreicher Verlauf zwischen Weinbergen, Dörfern und
Önotheken
Entlang der Straße des Rotweins des Piave mit einem ausgezeichneten
önogastronomischen Angebot trifft man auf exzellente
Weinbauunternehmen, Weinkeller, Önotheken und herrliche Weinberge
im Gebiet des Piave.
Inmitten der faszinierenden Landschaft dieser reizvollen und
unendlichen Ebene kann man die DOC-Weine des Piave verkosten:
ausgezeichnete und kräftige Weine, deren Aroma an den Duft des
fruchtbaren Bodens erinnert, der neben dem großen Fluss
verläuft.
Raboso des Piave DOC
Der Raboso des Piave ist rubinrot. Seine Farbe wird mit der
Lagerung, die üblicherweise vier oder fünf Jahre in großen Fässern
oder Barriquefässern erfolgt, noch intensiver.
Dieser beliebte autochthone Wein wird bei Raumtemperatur serviert
und passt hervorragend zu zahlreichen Spezialitäten der venetischen
Küche.
Ein Weekend entlang des großen Flusses
In Cessalto und Chiarano trifft man auf herrliche Villen: Villa
Emo-Giacobini aus dem XVI. Jahrhundert und Villa Zeno, die 1565
nach einem Entwurf von Palladio errichtet wurde.
In der Nähe von Ormelle verdient die eindrucksvolle Kirche der
Tempelritter einen Besuch und in Rai ist die Ruine eines Turms aus
dem X. Jahrhunderts zu bewundern, der zu einem Schloss gehörte, das
an einem römischen Standort errichtet wurde.
Cimadolmo ist ein sehr wichtiges önogastronomisches Zentrum: hier
kann man den weißen Spargel verkosten, ein Aushängeschild der
trevisanischen Küche, zu dem ein guter Raboso aus dem nahen Oderzo
der ideale Begleiter ist.
In Ponte di Piave ist das Kulturhaus Goffredo Parise zu sehen,
Museum und Archiv des Autors von
"Il prete bello" und die "Sillabari".
Ereignisse und Ausstellungen
Appetitliche Mark!
Eine besondere gebietstypische Küche
Die trevisanische Küche beruht auf ländlichen Traditionen und
volkstümlicher Kultur, wodurch die bodenständigen Produkte voll zur
Geltung gebracht werden: vom renommierten Radicchio Rosso di
Treviso und dem Radicchio Variegato di Castelfranco bis zum Spargel
aus Cimadolmo; vom frischen Käse und Bergkäse zu den Pilzen und
wildwachsenden Kräutern. Eine große Auswahl an typischen Produkten
passend zu den Weinen der Provinz: der Prosecco DOC di
Conegliano-Valdobbiadene, die Weiß- und Rotweine des Piave, des
Montello und der asolanischen Hügel.
Der Frühling des Prosecco DOC
In der Jahreszeit des Erwachens, eine originelle
Freiluftveranstaltung
Der Frühling ist eine "magische" Jahreszeit für den Prosecco di
Conegliano e Valdobbiadene und wurde deshalb ausgewählt, um das
"Fest des Weins" zu feiern, bei dem von Ort zu Ort, von
Valdobbiadene bis Conegliano, das "offizielle" Debüt der Weine der
letzten Weinlese gefeiert wird, die ein wertvoller Ertrag dieses
Bodens und der Kunst der Winzer sind.
Eine Ausstellung nach der anderen
Der Besuch von Weinausstellungen ist eine gute Gelegenheit, die
Weine der oberen Mark Treviso kennen und schätzen zu lernen
(Prosecco DOC und Cartizze sicherlich, aber auch andere kleine und
große Juwelen der lokalen Önologie, wie "Colli di Conegliano",
Refrontolo Passito, Torchiato, Verdiso), und ferner eine anregende
und sympathische Gelegenheit, den unerwarteten "Zauber" eines
Gebiets zu erleben, das sich im Frühjahr noch attraktiver und
stimmungsvoller zeigt.
Rossotreviso
Die weihnachtlichen Weekends des Radicchio Rosso di Treviso und des
Radicchio Variegato di Castelfranco IGP
im Monat Dezember findet auf den Plätzen und in der Altstadt von
Treviso und Castelfranco ein Markt zum Thema Radicchio Rosso di
Treviso und Radicchio Variegato di Castelfranco statt.
Ein Ereignis mit zahlreichen Attraktionen: das größte Radicchiofeld auf dem Platz, Fotoausstellungen, Kultur und Anbau des Radicchio, Verkostungen und Kochunterricht, geführte Besuche auf dem Feld, Wettbewerb des schönsten Radicchio im faszinierenden Umfeld von Treviso und Provinz.
Typische Produkte und themenbezogene Gerichte
An den Wochenenden ausgestellte Produkte: Radicchio Rosso di
Treviso, Frühernte oder Späternte, Variegato di Castelfranco,
frisch, in Öl eingelegt und mit Sauce; Marmeladen, Wurstwaren,
Salsicce, Käse, Kuchen, Liköre, Backwaren, frische und trockene
Nudeln, alles rund um Radicchio auf dem besonderen Weihnachtsmarkt
mit vielen Kuriositäten und Köstlichkeiten.Während der
Veranstaltung bieten die Restaurants und typischen Lokale
themenbezogene Gerichte, "Leckereien" und Verkostungen in der
angenehmen Atmosphäre der traditionellen trevisanischen
Gastfreundlichkeit.
Kultur der Mark
Das ganze Jahr Ausstellungen, Museen, Routen,
Kostümveranstaltungen
Die Mark Treviso bietet das ganze Jahr über ein reichhaltiges
kulturelles Angebot, um Ihren Aufenthalt durch verschiedene
Veranstaltungen und Ausstellungen zu verschönern. Hierzu
zählen: in Treviso, gefördert von der Stiftung Cassamarca im
herrlichen mittelalterlichen Palast Ca' dei Carraresi, die
berühmten Ausstellungen und Kunstausstellungen. In den Altstädten
und Stadtvierteln der Mark finden zahlreiche Palii und Kostümfeste
statt, die das Mittelalter und die Renaissance wieder aufleben
lassen. Beliebt ist auch das originelle Museumssystem der
Mark.
http://turismo.provincia.treviso.it/eventi.asp
Sportparadies
Ein Gebiet für entspannenden Natursport
Die Mark Treviso ist ein wahres Sportparadies mit Vereinen von
internationalem Format, wie Benetton Basket, Sisley Volley und
Benetton Rugby.
Die Naturlandschaft bietet die idealen Voraussetzungen zur Ausübung
von Sportarten, wie Golf, Radsport, Trekking und Kanu.
Das Grappa-Massiv und der Berg Cesen sind der ideale Ort für
Drachenflug und Gleitflug.
In der Provinz gibt es verschiedene Zentren für Reitsport,
Scheibenschießen, Sportfischen und Bogenschießen.
Entspannende Weiten
Die Hügel und Wiesen von Treviso sind ein herrliches Gebiet für
entspannende Golfpartien. Das folgende Verzeichnis gibt Auskunft
über die wichtigsten Golfclubs der Mark Treviso:
Golfclub Asolo, Via dei Borghi, Cavaso del Tomba. 27 Löcher
Golfclub Cansiglio, località pian Cansiglio, Tambre d'Alpago. 18
Löcher
Golfclub Castelfranco, Via Loreggia, Castelfranco Veneto. 18
Löcher
Golfclub Conegliano, Via Colvendrame, Refrontolo. 3 Löcher
Golfclub i Salici, strada di Nascimben, Treviso. 9 Löcher
Golfclub Villa Condulmer, Via della Croce, Mogliano Veneto. 18
Löcher
Radrundfahrten in der Mark
Die Mark Treviso ist eine der internationalen Hochburgen des
Radsports. Hier fand die Weltmeisterschaft im Straßenradrennen, der
Giro d'Italia der Damen und Herren und die Settimana tricolore
statt; sie stellt den größten Verband Italiens mit über 5000
eingetragenen Mitgliedern und veranstaltet internationale
Wettbewerbe, wie die "Granfondo Pinarello" und die "Granfondo del
Montello".
Die Mark bietet ferner zahlreiche Radstrecken, vor allem im Gebiet
der Pedemontana, auf denen Sie Ihren Lieblingssport ausüben und
zugleich dieses bezaubernde Gebiet erkunden können.
Entlang des Sile
Zwischen den überraschenden Szenarien des Flusses in Treviso
Der Sile bietet Gelegenheit, eine Strecke von großem
landschaftlichem und historischem Interesse zu Fuß oder besser noch
mit dem Fahrrad zu erkunden.
Sie beginnt in Treviso, Zone "Restera", und führt nach Roncade,
vorbei an den roten Mühlen Mandelli, ein herrliches Beispiel für
Industriearchäologie, an harmonischen venezianischen Villen, dem
Turm der Carraresi in Casale sul Sile aus dem XIV. Jh. und dem
Schloss Giustinian in Roncade.
Ein angenehmer Ausflug in einer unbeeinflussten
Naturlandschaft.
Ziel Venedig
Eine "Kreuzfahrt" in komfortablen Motorbooten auf dem Sile ist eine
weitere, interessante Weise, um die Faszination dieses Flusses zu
erleben, der in eine geschichtsträchtige grüne Landschaft
eingebettet ist. Der Naturpark entlang des Sile, gelegen im
Norden der venezianischen Lagune, bietet die Möglichkeit eine
wunderschöne Region zu besichtigen, die reich an Fauna und Flora
ist.
3 Inseln vor mir, Burano, Murano und Torcello, und
dahinter
schemenhaft im morgentlichen Nebel die Silhouette von
Venedig.
Ich tuckere durch die Lagune. Pepe, der Muschelfischer ist in
die
Lagune verliebt. Er kommt jeden Tag hierher, wohin sich kein
Tourist
verirrt, wo nur die Fischer Ihre Netzte ins Wasser hängen.
?Bilancia?
nennen sie ihre Netzte. Die Stelzenhäuschen, die wie Generäle
über
die Lagune wachen, sind ihr Anlaufpunkt. Dort wird auch nach
dem
täglichen Fang gefeiert.
Mir gefällt diese Stille der Lagune, die Ruhe, dieser
Gleichmut.
Obwohl, kaum zu glauben: der Flughafen von Venedig ist ganz nah
und
ständig starten Flugzeuge. Es fällt nicht ins Gewicht.
Pepe setzt uns am Stelzenhaus ab und serviert uns dort
ein
venezianisches Frühstück.
Gleich geht's weiter zum Markusplatz. Dort tauchen wir ein in
die
Touristenflut, aber mit einer anderen Einstellung. Wir kommen ja
von
der Lagune.






